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Forschung und Praxis im Dialog

Forschung-und-Praxis-im-Dialog organisiert und begleitet den interdisziplinären und trägerübergreifenden Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis im Feld der internationalen Begegnung mit dem Ziel, Jugendbegegnungsprogramme zu qualifizieren und die darin tätigen MitarbeiterInnen zu beraten. Zu diesem Zweck führt der F-P-D bereits seit 1989 Fachtagungen, Experten-Hearings und Kooperationsprojekte durch. Mittlerweile ist Forschung-und-Praxis-im-Dialog ein wichtiges Element der Trend- und Zukunftsforschung in der Internationalen Jugendarbeit (IJA) in Deutschland geworden und gibt Impulse die nachhaltig Inhalte, Konzepte und Strukturen der IJA in Deutschland beeinflussen. Das Bundesjugendministerium ist im Rahmen der steuernden Gremien des F-P-D eingebunden. Diese Website soll Ihnen einen Überblick über die bisherigen und aktuellen Aktivitäten von Forschung-und-Praxis-im-Dialog geben und Sie zudem über seine Funktionsweisen informieren.

The Researcher Practitioner Dialogue

To get information about some of the current projects of the R-P-D take this link and choose "Fact Sheets in English".

Kurzdarstellung zum Forschungsprojekt:

„Warum nicht? Studie zum Internationalen Jugendaustausch: Zugänge und Barrieren“

(Kurztitel: Zugangsstudie)

Die Chance einer Auslandserfahrung sollte selbstverständlicher Bestandteil des Werdegangs eines jeden jungen Menschen werden. Aber viele Gruppen – z.B. Haupt-, Real- und Berufsschüler, Jugend¬liche mit Migrationshintergrund sowie Jugendliche aus bildungsfernen Familien – sind im internatio¬nalen Austausch deutlich unterrepräsentiert. Die Hemmnisse für die Teilnahme an internationalen Austauschmaßnahmen sind vielfältig: Sie können u.a. psychologischer, ökonomischer, struktureller, gesellschaftlicher oder politischer Natur sein.

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Die Studie wird gefördert von:

BMFSFJ Robert Bosch Stiftung


Forschungsprojekt „Teamerbindung“

Im Rahmen von Forschung und Praxis im Dialog (FPD) wurde eine Studie zur Bindung von Teamerinnen und Teamern durchgeführt.

Im Fokus stand die Frage, wie es Trägern gelingen kann, Teamer*innen langfristig zu binden. Das Ziel der Studie war es, herauszufinden, was die Tätigkeit als Teamerin und Teamer attraktiv macht und was motiviert, der Tätigkeit auch ein weiteres Mal oder mehrere Male nachzugehen. Von Interesse war außerdem, was dazu bewegt, das Engagement wieder einzustellen.

Zu diesem Zweck wurden zunächst Interviews mit 2 Schulungsverantwortlichen und 2 Teamerinnen sowie einer Person mit „übergreifendem Wissen“ durchgeführt und ausgewertet. Mit Hilfe der Ergebnisse der Interviews sind 2 Fragebögen entwickelt und von über 100 Teamer*innen und ca. 30 Schulungsverantwortlichen ausgefüllt worden.

Nachdem die Ergebnisse der Studie „Teamer/innen-Bindung“ im Rahmen einer Sitzung der Plattform Personal und der Offenen Fachtagung (OFT) des Reisenetzes vorgestellt wurden, sollen nun folgende Aspekte weiterentwickelt werden:

  • Unterstützung bei Trägerkonzepten zur persönlichen Unterstützung / Begleitung von ‚guten Teamer/innen‘ (ab 2. Einsatzjahr) als Bindungsinstrument
  • Entwicklung von Ansprachekonzepten für die Zielgruppen Klassensprecher/innen, Schülermitverwaltung und Freiwilligendienste
  • Entwicklung einer ergänzenden Komponente für die Internetseite www.teamerwerden.de in Form von Angeboten bzw. Bewerbungen von Teamer/innen für Veranstalter.

Zur konkreten Umsetzungsplanung sind interessierte Organisationen eingeladen.

Termin: 18.12.2015, 14:30 bis 17:00 Uhr
Ort: Köln, Canyon Chorweiler
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Vorstellung von Forschung-und-Praxis-im-Dialog

Unsere Geschäftsführer und Projektleiter Dr. Werner Müller und Oliver Schmitz berichten im Video über die Entstehung und die Arbeit von Forschung-und-Praxis-im-Dialog.


Konsultationstreffen 2016

Termin: 14.-15.11.2016

Ort: Haus am Maiberg, 64646 Heppenheim

Das Konsultationstreffen - Raum für neue Ideen

Das jährlich stattfindende „Konsultationstreffen“ ist der Ort, an dem die abgeschlossenen Projekte ausgewertet und neue Projekte auf den Weg gebracht werden. Seit der Gründung bringen Forscher*innen und Praktiker*innen eine Bandbreite von aktuellen Themen ein. Die aktuellen Projekte beschäftigen sich z.B. mit der Öffnung und dem Potenzial der Internationalen Jugendarbeit für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf, mit der Kooperation von Internationaler Jugendarbeit und Einrichtungen formaler oder beruflicher Bildung, der politischen Dimension der Internationalen Jugendarbeit u.a.m.

Zielgruppe

Das Konsultationstreffen ist offen für alle Trägerorganisationen und Forscher*innen, die im Feld der Internationalen Jugendarbeit und des pädagogischen Kinder- und Jugendreisens aktiv sind bzw. es werden wollen und die an einem Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis interessiert sind.

Mehr Informationen und Anmeldeformular

Konsultationstreffen 2015

Dokumentation

FPD-Konsultationstreffen Dokumentation


Aktuelles


European Platform on Learning Mobility in the Youth Field – EPLM

Nachdem 2013 die erste Konferenz der „European Platform on Learning Mobility“ (EPLM) in Berlin stattgefunden hat , kam es 2015 zu einer zweiten Auflage. Vom 07.-09. Oktober versammelten sich ca. 100 Fachkräfte der Internationalen Jugendarbeit aus Forschung, Praxis und Politik in Istanbul. Die türkische Nationalagentur für Erasmus+ hat die dreitägige Konferenz in Kooperation mit der französischen Nationalagentur und JUGEND für Europa veranstaltet. Ziel der EPLM ist eine kohärente Vernetzung von europäischen Akteuren aus Politik, Forschung und Praxis im Arbeitsfeld der Internationalen Jugendarbeit , Kinder- und Jugendreisen und Mobilität.

Der diesjährige inhaltliche Schwerpunkt lag auf dem Thema sozialer Inklusion und Teilhabe.

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EPLM

Fact Sheet zur Buchvorstellung "Wenn einer eine Reise tut ..."

Evaluationsergebnisse von Jugendfreizeiten und internationalen Jugendbegegnungen

Mit Förderung des BMFSFJ wurden die verfügbaren Daten aus der Evaluation von Jugendfreizeiten und internationalen Jugendbegegnungen für den Zeitraum von 2005 bis 2013 zusammengestellt und ausgewertet. Insgesamt konnten 25.105 Teilnehmer-Fragebögen und 3.236 Mitarbeiter-Fragebögen von 1.065 Jugendgruppenfahrten (57% Freizeiten, 43% internationale Jugendbegegnungen) analysiert werden.

Buchempfehlung Wenn einer eine Reise tut ...

Fact Sheet zum Forschungsprojekt "Teamerbindung"

Im Rahmen der Plattform Personal (PP), dem bundesweiten Gremium für Verantwortliche des pädagogischen Kinder- und Jugendreisens, wurde im Jahr 2012 das Thema „Teamerbindung“ zum ersten Mal thematisiert. Verschiedene Träger hatten signalisiert, dass es sinnvoll wäre, dieses Thema genauer unter die Lupe zu nehmen. Beim Konsultationstreffen von „Forschung und Praxis im Dialog (FPD)“ im Jahr 2013 wurde daraufhin der Antrag zur Finanzierung des Projektes „Teamerbindung“ erarbeitet und danach vom Bundesjugendministerium (BMFSFJ) bewilligt.

FactSheet teamerbindung

Fact Sheet zum Projekt 14/4: Kooperation Internationale Jugendarbeit und Erziehungshilfen (Individualpädagogik)
Ergründung der Erlebnis- Handlungs- und Lernpotenziale der internationalen Jugendarbeit in der Erziehungshilfe

Dokumentation FPD Konsultationstreffen 2014 Im Rahmen einer Studie des Hamburger Instituts für Interkulturelle Pädagogik (Klawe 2013) wurde u.a. herausgestellt, dass die Individualpädagogik als etabliertes Segment der Erziehungshilfen für die konzeptionelle Weiterentwicklung des interkulturellen Lernens in Auslandsprojekten von der Internationalen Jugendarbeit (IJA) eine Menge lernen kann. Umgekehrt können die Erfahrungen der Individualpädagogik in der Betreuung von Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf eine hilfreiche Ressource für den Zugang zu neuen Zielgruppen für internationale Jugendprogramme sein. Mithin können beide Bereiche chancenreich mit- und voneinander lernen (Klawe 2013 a). Projektidee und die daraus hervorgegangene wissenschaftliche Expertise, erstmalig beim Konsultationstreffen des Forscher-Praktiker-Dialogs (FPD) 2013 vorgestellt, werden mit dem vorliegenden Strategiepapier konkretisiert und weiter entwickelt.


Expertise zum Projekt 14/1 „Innovationen finden sich in der Praxis

Innovationen finden sich in der Praxis Die auf dem Konsultationstreffen des Forscher-Praktiker-Dialogs 2013 entwickelte Projektidee ist eine Kooperation zwischen der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit im Jugendamt Bochum, dem Bochumer Kinder- und Jugendfreizeithaus „JUMA“ und dem Forschungsschwerpunkt Nonformale Bildung der Fachhochschule Köln. Ziel des Projekts ist erstens, die Relevanz der lokalen Ebene im erweiterten Mobilitätsdiskurs herauszuarbeiten und dazu exemplarisch die Besonderheiten der Organisation der Angebote des pädagogischen Kinder- und Jugendreisens und der internationalen Jugendarbeit in Bochum mittels leitfadengestützter Experteninterviews sichtbar zu machen. Hierüber soll deutlich werden, wie diese Aktivitäten der Jugendarbeit/Jugendförderung - beispielhaft für eine größere Kommune - miteinander verknüpft sind. Zweitens verweist die Überschrift programmatisch darauf, dass Innovationen oft bereits in guter Praxis enthalten sind und es eine Aufgabe von Praxisforschung (des Forscher-Praktiker-Dialogs) ist, diese sichtbar und in ihrer Qualität transparent zu machen, um sich so an der nachhaltigen Weiterentwicklung des Bestehenden zu beteiligen.


Die politische Dimension in der Internationalen Jugendarbeit – Übersicht über laufende Prozesse

Die politische Dimension der Internationalen Jugendarbeit blieb in den letzten Jahrzehnten sowohl in fachlichen Diskursen als auch in Teilbereichen der Praxis eher unberücksichtigt. Wie bereits seit einigen Jahren aus Teilen der Wissenschaft gefordert (u.a. von Prof. Andreas Thimmel, TH Köln) sind hier Forschungs- und Praxisentwicklungen erforderlich. Vor diesem Hintergrund wurde in Zusammenarbeit zwischen IJAB (über das Innovationsforum) mit „Forschung-und-Praxis-im-Dialog“ (ehem. Forscher-Praktiker-Dialog) das Projekt „Die Politische Dimension in der Internationalen Jugendarbeit“ initiiert, welches das Ziel verfolgt, dieses Thema wieder verstärkt in den Diskurs und die Praxis einzubringen. Dabei wird davon ausgegangen, dass die politische Dimension in Aktivitäten der Internationalen Jugendarbeit auf verschiedenen Ebenen „im Hintergrund mitläuft“, es jedoch an Sichtbarkeit fehlt.

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Zukunftskonferenz Forscher-Praktiker-Dialog (FPD) Internationale Jugendarbeit

Vom 10.06.14 bis 11.06.14 trafen sich im Haus Venusberg in Bonn neun Verantwortliche zur diesjährigen Zukunftskonferenz des FPD, um übergreifende Ziele und Inhalte für die nächsten 5 Jahre zu erarbeiten. [mehr]


Jahresbericht zum Forscher – Praktiker – Dialog 2013

In 2013 umfasste das Gesamtprogramm des FPD 8 Teilprojekte, sowie darüber hinaus Projektelemente und Veranstaltungen, die der Koordination und der Steuerung der gesamten Prozesse dienen (Sitzungen der Koordinationsgruppe, Abstimmungsgespräch mit dem BMFSFJ, das jährliche ‚Konsultationstreffen‘ zur Identifizierung und Bearbeitung innovativer Inhalte, die begleitende Öffentlichkeitsarbeit mit Website und Newsletter).

Im Jahr 2013 wurden in diesem Rahmen insgesamt 25 (2013: 17) Veranstaltungen an 28 (21) Veranstaltungstagen durchgeführt, kleinere Arbeitsgespräche wurden hierbei nicht berücksichtigt. Die Veranstaltungen teilten sich wie folgt auf:

  • 12 Projektgruppentreffen (Projektentwicklung, -begleitung, -auswertung)
  • 5 Gremiensitzungen
  • 4 Fachtagungen / Konferenzen
  • 4 Workshops bzw. Seminare

Inbegriffen ist auch der Beirat der „Freizeitenevaluation“, dem seit 2005 entwickelten System zur wissenschaftlichen Auswertung von Ferienfreizeiten und internationalen Begegnungen. mehr


Zugehörige Dateien:
Kooperation Internationale Jugendarbeit und Erziehungshilfen.pdfDownload (812 kb)
Dokumentation_Konsultationstreffen_2015_22dez 2015.pdfDownload (1461 kb)
FPD-Flyer in englishDownload (484 kb)
25 Jahre Forscher-Praktiker-Dialog- Ein Rückblick“Download (98 kb)
Ranking Projekte 2013.pdfDownload (352 kb)
FPD-FlyerDownload (484 kb)
Innovationen finden sich in der Praxis.pdfDownload (807 kb)