Zur Startseite

Fragen - Forschen - Verstehen

Methoden der empirischen Sozialforschung für die Praxis

In Kooperation mit den TiB Trainingsseminaren

Wirksame Steuerung und Weiterentwicklung von Maßnahmen der internationalen Begegnung erfordern aussagekräftige Auswertungsergebnisse. Wissenschaftlich entwickeltes, erprobtes methodisches Handwerkszeug ist dafür eine zentrale Voraussetzung.

Methodisch wenig fundierte Evaluationen schränken die Verwertbarkeit von Auswertungsergebnissen ein und rechtfertigen nur selten die dafür eingesetzte Arbeitsleistung. Strukturiertes, fundiertes Vorgehen unterstützt qualitativ und quantitativ brauchbare Resultate.

Aktive Praktiker der internationalen Arbeit besitzen bereits umfangreiches Erfahrungs- und "Bauchwissen". Eine Struktur auf "solider" wissenschaftlicher Basis unterstützt den Prozess, diese vorhandenen Erfahrungen auszuwerten und deren Ergebnisse wirksam einzusetzen. Diese Kompetenz wird zunehmend auch bei der öffentlichen Förderung von Projekten beachtet.

Diese Zusatzqualifikation soll über drei Elemente durchgeführt werden:
Teil I (2,5 Tage, 12.11. - 14.11. 2008 in Regenstauf): Die TeilnehmerInnen erwerben Wissen für die Erhebungsarbeit zu folgenden Methoden: Einzel- und Gruppeninterview, Fragebogenerhebungen, systematische Beobachtung von Begegnungen, Gruppendiskussionen.
Teil II: Dreimonatige Praxisphase; die TeilnehmerInnen setzen das erworbene Wissen geplant ein und erhalten Begleitung durch die Kursleitung.
Teil III (2,5 Tage, 1. Quartal 2009 - unter Vorbehalt der entsprechenden Projektbewilligung): Die TeilnehmerInnen werten ihre Praxisarbeit aus. Präsentation der eigenen Arbeits-Ergebnisse der Praxisphase. Sie befassen sich mit den Arbeitsschritten der Auswertung und Interpretation der im Teil I erworbenen vier Methoden.

Die Qualifikation versetzt die PraktikerInnen in die Lage, Projekte methodisch fundiert selbst durchzuführen, auszuwerten und ihre Erkenntnisse ergebnisorientiert zusammenzustellen.