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Internationale Kinderbegegnungen

Die Einbeziehung von unter 12-jährigen Kindern bei der Vermittlung von Interkultureller Kompetenz ist zunehmend ein Thema.

In Kindergärten, in Grundschulen und im eigenen Wohnumfeld ist das alltägliche Zusammensein von Menschen mit unterschiedlichem kulturellem und religiösem Hintergrund seit geraumer Zeit selbstverständlich.

Für das Feld der Internationalen Jugendarbeit und für die in diesem Rahmen durchgeführten Programme von Austauschen und internationalen Begegnungen gelten für die Teilnahme meist Altersbeschränkungen ab 12 bzw. ab 14 Jahren. Allerdings: die Stimmen derer, die hier Zugänge auch für jüngere Menschen propagieren oder solche Programme sogar schon anbieten, mehren sich. Eine umfassende und intensive Beschäftigung mit den Theorien, den Konzepten und Rahmenbedingungen für Interkulturelle Kinder-Begegnungen steht jedoch noch aus. Eine vom Deutschen Jugendinstitut erstellte Vorstudie hat die Annahme verstärkt, dass unter 12jährige eine besonders geeignete Zielgruppe für den Beginn von interkulturellen Erfahrungen darstellen. Diese Vorstudie wurde auf einem Fachkräfte-Workshop des DJI in Kooperation mit dem Forscher-Praktiker Dialog mit Experten der Praxis und Theorie tiefer diskutiert. Weiter unten können Sie die Dokumentation des Workshops auf ihren Computer laden.

Das gesamte Vorhaben wird seit 2006 von einer sog. "Lenkungsgruppe" voran gebracht, die inhaltliche, wissenschaftliche, strategische und finanzielle Aspekte gemäß den Ergebnissen einer im gleichen Jahr in Weimar durchgeführten Tagung erarbeiten wird. Hier arbeiten mit: Deutsches Jugend Institut (DJI), Europäische Jugendbildungs- und Begegnungsstätte Weimar (EJBW), CISV International, Landesverband der Kinder- und Jugenderholungszentren Sachsen-Anhalt, IJAB e.V., transfer e.V.

Die Vorstudie des DJI kann hier bestellt werden.

Zugehörige Dateien:
Dokumentation des Fachkräfte-Workshops zur Vorstudie über internationale KinderbegegnungenDownload (986 kb)